Verbunden-frei...
 
         .....das Leben tanzen

"Projekt Friedensbrücke" - eine "Friedenskultur" schaffen 

Mit "Kultur" meine ich das, was wir als selbstverständlich kennen. Sie bildet mit ihren Werten und Anschauungen die Grundlage für unser tägliches Handeln und unser Selbstverständnis.Kultur fällt uns nur dann auf, wenn sie anders ist als die uns vertraute, wenn es sich um eine "fremde" Kultur handelt. Dabei gibt es kulturelle Unterschiede nicht nur zwischen Nationen, Religionen und Bevölkerungsgruppen, sondern auch zwischen Stadt und Land, Frauen und Männern, Berufsgruppen, Familien...Wenn wir es selbstverständlich finden, dass wir respektvoll und wertschätzend miteinander umgehen, wenn gewaltfreie Wege zur Konfliktklärung bekannt sind und gewählt werden, dann ist es gelungen, eine "Friedenskultur" zu verankern. 

FRIEDENSKULTUR SCHAFFEN
-
die Schritte miteinander gehen

SelbstBewusstSein und SelbstWertGefühl stärken
starke Kinder können
- zu sich stehen
- sich schützen
- offensein für Andere

Gefühle erkennen
und Empathie entwickeln
Gefühle - wie die Farben des Himmels
- wie der Duft einer Blume
sichtbar, spürbar und veränderlich.
Motor des Handelns,
in uns und in allen.

Wut und Ärger
angemessen ausdrücken
Einer starken Energie Raum geben - wirkungsvoll und sozial verträglich
Angebote und Regeln für den Alltag

Impulskontrolle üben
Gefühle und Bedürfnisse zuerst wahrnehmen
- Zeit zum Entscheiden
- dann handeln

Probleme lösen lernen
Problemsituation erkennen
Neue Wege finden und ausprobieren
Erfahrung sammeln

Friedensteppich und Friedensbrücke zum Streit schlichten
Im Konflikt verstanden werden
Die Anderen verstehen
Schritte aufeinander zu gehen
Gemeinsam gewinnen
  

Das Projekt Friedensbrücke ist für die Dauer von einem halben Jahr oder länger geplant, je nach Situation im Kindergarten oder Hort, nach den Erfordernissen und Wünschen. Die neuen Umgangsformen und Verhaltensweisen werden in den gemeinsamen Alltag mit den Kindern spielerisch und schrittweise eingeführt. Sie bilden die Bausteine für eine Kultur der gewaltfreien Konfliktklärung, die dann weiterhin trägt.

Begleitung

Das Projekt wird mit Supervision begleitet, die Eltern werden mit dazu eingeladen und beteiligt. Das ist wichtig, damit die Kinder auch zu Hause ihre neuen Fertigkeiten üben können und eine Friedenskultur sich auch dort festigt oder ausbreitet.

Ein Grund zum Feiern!

Besonders schön ist es, wenn das Projekt mit einem Friedensfest für Kinder, Eltern und weitere Bezugspersonen abgerundet wird.